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Januar 2009

Rückblick EB Live Special Innsbruck

Category: Events / Music / Reviews

Gib dem Affen Zucker! Modeselektor legten am vergangenen Donnerstag das Innsbrucker Stadtcafe in Schutt und Asche. Am Vorabend des Billabong Air & Style-Wochenendes kamen über fünfhundert Menschen zusammen, um Modeselektor und James Yuill live zu erleben.

Der Abend begannt mit unseren hauseigenen Rampensäuen DSB (Dirt/London) und CDB (EB/Berlin), die ein wenig Disco, ein wenig House und eine gehörige Prise Leidenschaft zu einer Innsbrucker Mélange verrührten und für einen energievollen Start in den Abend sorgten.

Das kleine Stadtcafe im Herzen der Innsbrucker Altstadt ist zum Bersten gefüllt, als gegen 23 Uhr James Yuill die Bühne betritt. Der junge Engländer, der vor seinem Auftritt unbemerkt unter den wartenden Besuchern sein Bier trinkt, steht in der ersten Reihe der Künstler, die elektronische Beats mit akustischen bzw. Folkelementen mischen. An diesem Abend zeigt uns Jully (so sein Spitzname), dass diese Mixtur absolut clubtauglich ist.  Yuill hatte sich schon auf seinen Auftritt gefreut, immerhin war er das erste Mal in Innsbruck und ein bißchen aufgeregt war er schon vor seinem Auftritt, auch wenn er selbstbewusst an die Sache ranging:”Heute Nacht fange ich erst mal mit Acoustic-Kram an und schaue wie die Leute drauf abgehen. Eigentlich ist es mir auch egal, ob sie tanzen, so lange sie zuhören und am Ende applaudieren.”

 

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So war es dann auch und kurz darauf enterten Modeselektor  die Bühne, im Partnerlook mit ihrem Affen auf der Brust. Die zwei Berliner ließen dem Publikum keine Sekunde Zeit, sich zu akklimatisieren - ab dem ersten Ton legten die beiden mit einem Potpourri aus Songs der letzten beiden Alben los. Die Crowd rastete aus, Stagediving und Crowdsurfing inklusive. Das ist nun aber nichts Neues, denn Gernot und Sebastian sind keine Unbekannten. Vor allen Dingen wissen sie, wie man Party macht; bereits bei den Electronic Beats Festivals 2008 in Bratislava und Prag euphorisierten die beiden das Publikum.

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Die Highlights und ein exklusiver Blick hinter die Kulissen samt Interview gibt es bald auf EB TV und demnächst gibt es auch neue Infos und Details zum nächsten Live Event. Stay Tuned!

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Electronic Beats Live Special Innsbruck mit Modeselektor

Category: Events / Lifestyle / Music

Die Stadt am Fuße des Bergisel wird kommendes Wochenende zum Snowboardmekka, denn das Air&Style steht an. Doch was wäre Snowboarden ohne Party?

Zwei Berliner namens Modeselektor werden das Innsbrucker Stadtcafe am Donnerstag Abend zum Beben bringen. Wir werden eine Reise durch Raum und Zeit erleben und nicht mehr wissen ob wir in London, Paris, New York oder Innsbruck sind und zu “Hyper Hyper” uns die Seele aus dem Leib tanzen. Mit im Gepäck ist das schon fast zum Modeselektor-Bühneninventar zählende Visuals-Kollektiv Pfadfinderei. Zusätzlich kommt ein Herr aus England nach Innsbruck der die leiseren Töne bevorzugt, James Yuill. Der aus London stammende Musiker mit dem Spitznamen Yully zählt zur Speerspitze der Künstler, die Elektrobeats mit Folk-Elementen verbinden. Achtung! Absolute Gänsehaut-Gefahr!

Electronic Beats Live Special
Stadtcafe Innsbruck
Donnerstag, 29. Januar 2009

Einlass: 21 Uhr
Modeselektor (BPitch Control / Berlin)
James Yuill (Moshi Moshi / London)
DSB (Dirt / London) & CDB (EB / Berlin)

Tickets gibts via Öticket (7EUR) und an der Abendkasse (10EUR)

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Joakim: My Best Remixes (Tigersushi)

Category: Music / Reviews

Wenn man die letzten Jahre nicht gerade in einer Höhle, ohne Turntables, Radio, Podcast und abgeschnitten von der Außenwelt verbracht hat, kommt man an dem Namen Joakim nicht vorbei. Denn der umtriebige Franzose hat sich in den letzten Jahren mit seinen Produktionen und Remixen in die Liga der Superproduzenten katapultiert.

Zwölf seiner besten Remixe hat er jetzt auf eine CD gepackt und daher macht es auch durchaus Sinn, dass diese heißt, wie sie heißt: “My Best Remixes”. Selbst wenn man mal ein Original, den Ausgangstrack, nicht besonders mag, gelingt es Joakim bei allen seinen Bearbeitungen eine Richtung einzuschlagen, die sich im besten Sinne unterscheidet und neue Wege beschreitet. Dabei verliert er aber nie den Respekt vor dem originären Charakter und den Stärken eines Songs, sondern akzentuiert diese lieber und eröffnet so dem Hörer Zugang zu einem wunderbaren Paralleluniversum.

Tracklist:

01 Annie - Always Too Late (Joakim Remix)
02 The Chap - Ethnic Instrument (Joakim Remix)
03 DJ Mehdi - Pocket Piano (Joakim ‘Berger’ Remix)
04 Zombie Zombie - Driving This Road Until Death Sets You Free (Joakim Remix)
05 Tiga - Pleasure From The Bass (Joakim Remix)
06 Late Of The Pier - The Bears Are Coming (Joakim Dub)
07 Clashing Egos - Aming Nebere (Joakim Remix)
08 Alter Ego - Why Not?! (Joakim Remix)
09 Cut Copy - Hearts On Fire (Joakim Remix)
10 Lionel Hampton - Vibromatic (Joakim Vibromatic Remix)
11 Antena - Camino Del Sol (Joakim Remix)
12 Max Berlin - Elle Et Moi (Joakim Remix)

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War Child Heroes

Category: Music

Gute Musik kennt keine Genre-Grenzen und daher ist der Fokus bei Electronic Beats zwar auf elektronische Musik gerichtet, doch wir schauen selbstverständlich auch und ständig über den Tellerrand. Daher ist es uns ein Anliegen euch das War Child Projekt vorzustellen.
Es wurde gegründet, um Kindern zu helfen, die unter den Kriegen im Irak, Kongo, Afghanistan und Uganda ganz besonders leiden und mit Armut, ethnischen Säuberungen und den Kriegswirren zu kämpfen haben.

Um diese Arbeit zu finanzieren, erscheint am 16. Februar unter dem Titel ”War Child Heroes” bereits die fünfte Compilation mit den spannendsten und momentan wahrscheinlich erfolgreichsten Pop-Acts; neben Hot Chip (siehe Foto oben), den Scissor SistersLily AllenTV On The Radio, den Yeah Yeah Yeahs und Rufus Wainwright, haben u.a. auch Franz Ferdinand einen Song beigesteuert.

Alle Titel sind Coverversionen von persönlichen Helden, Vorbilder oder Idolen der betreffenden Bands bzw. Künstler und auch hier wurde nicht mit großen Namen und großen Pop-Titeln gegeizt: Die Palette reicht von Bob Dylans ”Leopard-Skin Pill-Box Hat” (Interpretiert von Beck), The Clashs ”Straight To Hell” (Lily Allen), David Bowies ”Heroes” (TV On The Radio), bis zu The Kinks und “Victoria” (The Kooks).

Mit dem Kauf dieser Platte schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe; man unterstützt ein äußerst lohnenswertes humanitäres Projekt und bekommt zudem noch eine topgute Compilation geliefert: Klassische Win-Win-Situation!

Tracklist:
1 Beck (Bob Dylan: “Leopard-Skin Pill-Box Hat”)
2 Scissor Sisters (Roxy Music: “Do The Strand”)
3 Lily Allen (The Clash: “Straight To Hell”)
4 Duffy (Paul McCartney: “Live And Let Die”)
5 Elbow (U2: “Running To Stand Still”)
6 TV On The Radio (David Bowie: “Heroes”)
7 Hot Chip (Joy Division: “Transmission”)
8 The Kooks (The Kinks: “Victoria”)
9 Estelle (Stevie Wonder: “Superstition”)
10 Rufus Wainwright (Brian Wilson: “Wonderful/Song For Children”)
11 Peaches (Iggy Pop: “Search And Destroy”)
12 The Hold Steady (Bruce Springsteen: “Atlantic City”)
13 The Like (Elvis Costello: “You Belong To Me”)
14 Yeah Yeah Yeahs (The Ramones: “Sheena Is A Punk Rocker”)
15 Franz Ferdinand (Blondie: “Call Me”)

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Interview: 6 Fragen an… Robyn

Category: Music

Nachdem ich vor fast genau einem Jahr bereits einmal die Freude hatte, diese energetische, kleine Dame für eine gute halbe Stunde in den Sälen des Maria am Ostbahnhof mit meinen Fragen zu löchern (das Video dazu gibt’s auf flasher.com), hat sich nun, da für Robyn wieder ein Berlinkonzert ansteht, über Ministry of Sound ein kleiner E-Mailaustausch ermöglichen lassen. Und man kann durchaus sagen, seit unserem letzten Gespräch hat sich für die schwedische Popikone Robyn (bügerlicher Name Robin Miriam Carlsson) auf internationalem Terrain nochmal eine Menge getan…

Kaum zu glauben ist manchmal, dass Robyn schon seit ihrem 16. Lebensjahr im Musikbusiness unterwegs ist. Bevor es zu Kollaborationen mit Kleerup und The Knife oder etwa der World Tour mit Madonna kam, hat sie doch schon so einiges mitgemacht. Ein kleiner Einblick in das Hier und Jetzt:

Du bist gerade von der großen “Sticky & Sweet”-Tour zurück, bei der du die Queen of Pop, Madonna, supportet hast. Wie sieht es eigentlich mit dem Privatleben aus? Nach 14 Jahren im Musik-Biz und mit dem wachsenden Erfolg, existiert da überhaupt noch so etwas wie ein “richtiges” Privatleben? Hast du auch mal Zeit für dich?
Ich nehme mir die Zeit einfach. Da ich dieses Jahr ein neues Album machen will, muss ich mich zurückziehen und langsamer machen, um mich in meine eigene Schaffensblase zurückzuziehen. Das ist es aber auch was ich an meiner Arbeit mag: Einerseits das Trubelige, aber andererseits auch das ruhige, zurückgenommene Für-Mich-Sein.

Wie wird das nächste Album klingen?
Ich habe gerade erst den Produktionsprozess gestartet und möchte eigentlich keine großen Worte darüber verlieren, bevor ich nicht tiefer in der Materie und Arbeit drin stecke.

Du spielst in den nächsten Monaten einige Konzerte in Deutschland, unter anderem im Postbahnhof in Berlin. Was verbindest du mit Berlin und wie war dein letzter Besuch?
Das letzte Mal in Berlin spielte ich zusammen mit Madonna im Olympiastadion. Das Publikum war fantastisch, viele von ihnen konnten sogar meine Lieder mitsingen. Das hat mich überrascht.

Bleiben wir mal bei Berlin: Wie schätzt du die elektronische Musik Szene hier ein?
Da kann ich ehrlich gesagt nicht so viel zu sagen.

Wer sind für dich momentan die progressivsten, jungen Musiker?
Ich mag Familjen, eine schwedische Techno-Punk-Kombo, die letztes Jahr das erste Mal präsenter waren und auf der Bildfläche erschienen. Außerdem liebe ich Frida Hyvönens neues Album “Silence Is Wild”.

In welche Richtung entwickelt sich elektronische Musik gerade?
Ich denke wir sind aktuell an einem Punkt angelangt, an dem elektronische Musik so ziemlich jeden, der Musik macht, beeinflusst. Es ist immer eine Frage des aktuellen Kontexts, aber wenn man irgendwann einmal zurückschaut, wird man sagen, dass elektronische Musik mehr als jeder andere Stil die Lieder dieser Zeit geprägt hat.

via www.4010.com

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SKIR Launch Party mit Fake Blood @ FLUC

Category: Events / Lifestyle / Music / Reviews

Die hippen, trendigen Mädls und Burschen von Stylish Kids in Riot sind nun auch offiziell in Wien gelandet und feierten am vergangenen Freitag sich selbst.

Zusammen mit PolaRiot wurde dazu ins Wiener Fluc ein Gast eingeladen, über den man nur sehr wenig weiß: Fake Blood. Außer mit seinen Remixen für Hot Chip oder The Kills ist er bisher kaum in Erscheinung getreten, von Fotos im Internet ganz zu schweigen. Doch dieses Problem der Aufmerksamkeit sollte sich zumindest in Wien nach diesem Wochenende erübrigt haben.

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Musikalisch bahrte der Herr aus England massenhaft Hits auf, MGMT’s Time To Pretend war ebenso zu hören wie auch der eigene Smasher “Mars”. Doch so richtig wollte das Dub-lastige Set nicht auf die “Stylish Kids” überspringen. So trennte sich sehr bald die Spreu vom Weizen und für die Freunde des wummernden Basses wurde es eine lange Nacht.

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Danke an Florian Wieser / www.shootingmusic.com für die Fotos


stylishkidsinriot.com

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UAF: Neu mit dabei Digitalism, Dubfire, Extrawelt, Moonbootica

Category: Events / Music

Ende Mai wird eine kleine Erdbeer-Gemeinde im Burgenland für ein Wochenende zum Elektro-HotSpot Europas. Denn das Line-Up für das heurige UAF Festival in Wiesen ist mittlerweile beängstigend gut, zu Krachern wie Sven Väth oder Kraftwerk gesellen sich jetzt auch noch Digitalsism, Moonbootica, Dubfire oder auch Extrawelt hinzu.

Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival – presented by Electronic Beats

28.-30. Mai 2009, Festivalgelände Wiesen

neu mit dabei:
DIGITALISM DJ SET
MOONBOOTICA
DUBFIRE
EXTRAWELT live
ANDRE GALLUZZI
STEPHAN BODZIN
CHRIS TIETJEN

KRAFTWERK
SVEN VÄTH
TURNTABLEROCKER
DEICHKIND
PENDULUM (EL HORNET DJ SET) & MC JAKES (UK)
ASTRIX
SUBFOCUS
NOISIA
GMS

uaf-festival.at

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Am Limit - Deichkind im ausverkauften Orpheum

Category: Events / Music / Reviews

„Komm schon, bitte bitte sag mir doch: Wie heißt die Band die die Party rockt?“

Im übervollen Orpheum Graz hatte die „Electric Super Dance Band“ geladen und viele waren im trendy Müllsack gekommen, um die derzeit fetteste Live-Show zu erleben. Vodka aus Schläuchen, Trampolins, Hüpfburgen, Gummiboote, Konfetti u.v.m. sorgten über zwei Stunden für aller beste Stimmung. 

Ein Mix aus Songs des aktuellen Albums „Arbeit nervt“ und des Vorgängers „Aufstand im Schlaraffenland“ sorgten für den passenden Flow und der eine oder andere Klassiker aus Urzeiten, wie “Limit” sorgten für einen runden Abgang. Deichkind sind nach wie vor die Live-Band der Stunde!

deichkind.de

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