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Uffie - Sex Dreams And Denim Jeans (Ed Banger)

Category: Music / Reviews

Jetzt oder nie. Die letzte Chance für ein ewiges Talent, zu zeigen, dass mehr in ihr steckt, als ein hübsches Mädchen mit einer süßen Stimme. Drei Jahre ist es nun her als eine Mädchen Names Uffie aus dem Nichts in die erste Reihe des „Next-Hot-Shit“ aufstieg. Jetzt, reichlich spät, ist endlich ihr Debüt-Album da.

Sex Dreams And Denim Jeans heißt das Album, vollgepackt mit 14 Tracks und entgegen allen Befürchtungen finden sich auch einige Überraschungen darauf. Die schon bekannte Vorabnummer „ADD SUV“ mit Pharrell Williams zeigt auch recht schön, was möglich wäre, wenn Uffie bei jeder Nummer einen Superstar zur Seite gestellt bekommt. So driften beinahe alle Nummer die ohne „Support“ entstanden sind, deutlich ab und hinterlassen eine gewisse Leere. Die Hoffnung, dass ihr Hit „Pop the Glock“ in einer neu aufgenommen Version auf dem Album platz findet, wird leider enttäuscht. „Pop the Glock“ bleibt in der super angestaubten EP -Originalversion aus dem Jahre 2007. Schade.

Doch es finden sich auch Lichtblicke auf dem Debüt Album von Uffie. “MC S Can Kiss” wo Label-Kollege Mr.Oizo mit an Board ist oder auch Titel 10. „llusion of Love“ feat. Mattie Safer, ehemaliges Mitglied bei The Rapture. Unterm Strich: viel Licht, noch mehr Schatten, dennoch besser als erwartet. Ob’s reicht, sich langfristig zu halten wird sich weisen.

Sex Dreams And Denim Jeans
1. Pop The Glock
2. Art of Uff
3. ADD SUV (ft. Pharrell Williams)
4. Give It Away
5. MCs Can Kiss
6. Difficult
7. First Love
8. Sex Dreams & Denim Jeans
9. Illusion of Love (ft. Mattie Safer)
10. 10 Neuneu
11. Brand New Car
12. Hong Kong Garden
13. Ricky

UFFIE - ADD SUV (feat . Pharrell Williams) HD from Uffie on Vimeo.

Das Debüt Album von Uffie “Sex Dreams And Denim Jeans” ist auf Ed Banger erschienen.

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Trackback: 8.-11. Juli: Prater Unser in Wien - electronicbeats blog

[...] Sommer-Festival hat einige schöne Namen im Programm, mit dabei sind als Headliner u.a. Uffie, Koze, und die Dubstep-Koryphäe Kode9 . Daneben spielen Acts und DJs wie der äußerst innovative [...]

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Rückblick auf das Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival 2010 presented by Electronic Beats

Category: Music / Reviews

Lang hat es gedauert, bis der Sommer sich in Österreich hat blicken lassen. Doch rechtzeitig zum Beginn des Eristoff Tracks Urban Art Forms presented by Electronic Beats von 3. - 6. Juni in Wiesen stiegen die Temperaturen und bescherten uns ein Wochenende voller Musik, Party und Sonne.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Star des Festivals waren die Visuals. Unzählige LCD-Videowände, Würfelelemente und massig Laser setzten an diesem Wochenende einen neuen Maßstab, der auch ausserhalb Österreichs ganz vorne mitspielt.

Aber auch Musik wurde geboten. Am ersten Tag gingen Acts wie Armand van Helden und Digitalism zu Werke. Der Amerikaner spielte am frühen Freitag Abend ein Potpourri aus Hits der letzten drei Jahrzehnte, die zwei Herrschaften Jens Moelle und İsmail Tüfekçi von Digitalism bretterten danach sicherlich das beste Set des Abends in den Staub des Festivalgeländes in Wiesen. Harte und treibende Beats, ohne dabei die Melodie zu vergessen: Das war das Erfolgsrezept an diesem Abend.

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Viele im Publikum waren aber wegen einem Künstler aus Frankreich gekommen. David Guetta, der vieldiskutierte und im Vorfeld sehr strittige Headliner des ersten Tages, bescherte beste Stimmung, wenn auch sein Set für manch einen eher gewöhnungsbedürftig war. Dem Großteil des Publikums hat es gefallen. Auf der Red Bull Music Academy Stage am Beginn des Campinggeländes tanzte in der Zwischenzeit die Party-Meute zu Klängen heimischer Künstler wie Clara Moto oder Patrick Pulsinger ab. Nachdem der Chart-Stürmer die Mainstage wieder freigegeben hatte, übernahm Alexander Ridha alias Boys Noize das Ruder. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über und machte den Freitag zu einem perfekten Start in das Festivalwochenende.

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Am Samstag war das erste Highlight nicht auf der Mainstage zu finden, sondern nebenan auf der Drum’n'Bass-Stage. Denn John B, der Mann der auch im Vorfeld die sehr zu empfehlende UAF Klangbilder 2 gemixt hat, brachte mit den für ihn typischen Sound die Erdbeergemeinde Wiesen in Schwung. Ein eingestreuter Depeche-Mode-Remix wurde von der tanzenden Menge frenetisch gefeiert. Pop meets Drum’n'Bass – sehr nett.

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Auf der Mainstage war zur gleichen Zeit Carl Craig routiniert zugange, ehe der deutsche Technopapst Sven Väth seine Messe zelebrierte. Knackige Technobretter, zeitlos wie auch der Dramaturgie-Bogen. Wer es bis dato nicht wußte: Sven Väth ist nicht nur ein guter Entertainer, sonder auch ein richtig guter DJ. Das Hamburger DJ-Duo Moonbootica setzte danach seinen Arbeitsauftrag perfekt um und packte den Hit-Wurlitzer aus. Hits! Hits! Hits! am laufenden Band.

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Bevor die Sonne aufging, übergaben Moonbootica an Kollegen Stephan Bodzin, der die Mainstage an diesem Wochenende ein letztes Mal beschallen sollte.

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Für die wirklich konditionell starken Besucher gab es dann ab Sonntag Mittag in der Wiener Pratersauna einen Nachschlag in Form der Aftershow-Party. Mit am Start waren Sebastian Leger und Moguai, der sich für die andere Festival-CD, die Urban Art Forms Klangbilder 1 verantwortlich zeigt.

Ein perfekter Abschluss, denn was könnte das größte Festival für elektronische Musik in Österreich besser beenden als ein sonniger Nachmittag am Pool der Pratersauna. Danke UAF, schön war’s. Bis nächstes Jahr!

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Trentemøller - Into The Great Wide Yonder (Rough Trade)

Category: Music / Reviews

Nein, nicht wirklich, oder? Ist The Last Resort von Tiefton-Electro-Slowhand Anders Trentemøller doch schon wirklich geschlagene vier Jahre alt?! Es ist.

Neben dem wohl einleuchtendstem Grund, dass die Zeit einfach nur verdammt schnell zu vergehen scheint, spielen auch einige The Last Resort-affine Releases des Dänen seit damals mit ins Gewicht: Ein Quasi-Best-Of-Album und ein Livealbum. “Das letzte Ressort” wurde wirklich bis aufs Letzte ausgehöhlt.

Also ab ins Studio. Und das Ergebnis kann sich sehen, bzw. natürlich hören lassen - wenn einen auch nicht wirklich Neues erwartet. Manche Tracks kommen einem sehr bekannt vor, da nützen auch die Ansätze von scheinbaren Neuerungen wie kontrastreicheren Samples nichts.

Aber der Tiefrequenzfetischist kommt wieder voll auf seine Kosten. Gewohnt zarte Gastvocals begrüssen einen schon auf “Sycamore Feeling”, der Vorabsingle. Die Soundflächen begeistern von allen Seiten, melancholische Sequenzen bahnen sich ihren Weg durch sämtliche Tracks des Albums. Gewohnt gemächlich, fast einfühlsam dümpeln die zehn Nummern vor sich hin - wenn da nicht ein böser Ausreisser namens “Silver Surfer Ghost Rider Go” wäre und uns aus dem wohlverdienten Powernap reisst.

Aber das sommerlich-süsse “Neverglade” glättet diese Woge sogleich und die sich zurückziehende Flut reisst uns in hoffentlich nicht wieder vier lange Jahre des Wartens. Ein solides, unverkennbares Stück Trentemøller, das wir uns schon lang verdient haben und das sich ein sehr sicheres Platzerl im Player erspielen wird.

Into The Great Wide Yonder
01. The Mash And The Fury
02. Sycamore Feeling
03. Past The Beginning Of The End
04. Shades Of Marble
05. … Even Though You‘re With Another Girl
06. Häxan
07. Metamorphis
08. Silver Surfer, Ghost Rider Go!!!
09. Neverglade
10. Tide

Andreas Trentemøllers “Into The Great Wide Yonder” ist am 28. Mai via Rough Trade erschienen.

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Trackback: Electronic Beats on Air im Soundportal mit Boys Noize - electronicbeats blog

[...] UAF Abgesandte Clara Moto. Einen Blick werfen wir auch auf Trentemøllers neues Meisterwerk ‘Into The Great White Yonder‘, Kid Cudi’s neueste Ideen und die neue Ratatat. Ab 22.00 dann Boys Noize, die ebenso [...]

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Rückblick Electronic Beats Festival Köln

Category: Events / Music / Reviews

Mit einem fulminaten Spektakel machte am gestrigen Abend das Electronic Beats Festival Halt in Köln. Im bis zur Decke mit einem gut gelaunten Publikum gefüllten E-Werk begeisterten Little Dragon, Turboweekend, Miike Snow, Kele, Moderat und Major Lazerihre Fans.

Einleitend verzauberten Little Dragon das Kölner Publikum mit ihren verträumten Klängen. Die schwedische Formation die so einen einzigartigen Sound hat, dass es schwer ist sie in eine Schublade zu stecken, zog vor allem durch ihre wundervolle und sehr charismatische Sängerin Yukimi alle Blicke auf sich.

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Mit Turboweekend wurde es Synthie-lastiger auf der Electronic Beats Bühne. Sie rückte erst in letzter Minute ins Line-Up. In Graz und Prag haben sie uns so beeindruckt, dass wir das dänische Power-Pop-Trio auch in Köln unbedingt auf der Bühne haben wollten. Der Saal war bereits gut gefüllt, als die Dänen ihr rockige Show darboten. Mit ihren Hits “Trouble Is“, “Holiday“ oder “Something or Nothing“ aus dem Erfolgsalbum Ghost Of A Chance wurde dem Publikum ordentlich eingeheizt. Damit bewiesen Turboweekend, dass sie - auch wenn der Name anderes vermuten lässt - bereits an einem Donnerstag Vollgas geben können…

turboweekend-eb-festival-koln

Miike Snow trat mit seiner Band in mysteriösen weißen Masken auf. Der Effekt wirkte und schnell wurde klar, dass diese Band etwas Außergewöhnliches ist. Der äußert talentierte und mit einer extrem guten Live-Stimme gesegnete Sänger, punktete mit wundervollen Songs wie “Black & Blue” und verträumten Visuals. Als dann die Masken abgenommen wurden, entwickelte sich die Show zu einem härteren, Rock- und Elektro-Moment.

miike-snow-eb-festival-koln

Eine große Ehre für uns war die Live-Premiere von Kele als Solokünstler. Daher waren wir sehr gespannt, wie der Bloc-Party-Frontmann sich alleine auf der Bühne machen würde. Auch hier wurden unsere Erwartungen noch überboten. Kele wollte es wissen und begrüßte seine Crowd mit den Worten: Let’s get this party started. Sein Mix aus Indierock und Electro riss die Halle mit und mit einer perfekten Live-Show zeigte er, dass er sich vollkommen von Bloc Party gelöst hat und nun sein eigenes Ding macht. Kele selbst war auch begeistert:“Electronic Beats was a right love!”

kele-eb-festival-koln

Unsere Lieblingsgäste auf dem Electronic Beats Festival, Moderat, durften wir auch in Köln wieder begrüßen. Als Höhepunkt des Abends gehandelt, enttäuschten die drei Berliner Künstler das Publikum natürlich nicht. Ihre dubsteppigen Tunes griffen die Stimmung des Publikums auf. Mit ihrer eindrucksvolle Bühnenshow und den Visuals der Pfadfindereierreichte die Stimmung langsam ihren Höhepunkt.

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Doch wie das bei guten Partys leider so oft ist: die Zeit verging wie im Fluge und Major Lazerkamen mit Tänzerinnen und aufblasbaren Märchenwesen auf die Bühne. Ermüdungserscheinungen konnten bei solch einer extatischen Performance jedoch nicht im Publikum aufkommen: Ghetto-Basslines, gebrochene Beats und Ravehörner ließen den Club in den nächsten zwei Stunden völlig durchdrehen, Major Lazer holten sich sogar noch Unterstützung von einigen Kölner Mädels aus den tanzenden Reihen auf die Bühne. Das Auditiorium dankte es mit wildem Getanze und Standing Ovations am Ende des Sets.

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Ein wundervoller Abend in Köln. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit euch!

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CocoRosie - Grey Oceans

Category: Music / Reviews

Was haben potthässliche Plattencovers, eine Sammlung kurioser Instrumente und zauberhaft verträumte Melodien gemeinsam? Genau, alles Geheimwaffen von CocoRosie.

Die amerikanische Band, bestehend aus den beiden Schwestern Bianca und Sierra Casady, schockierte die Musikwelt bereits in der Vergangenheit mit ihren „mutigen“ Plattencovers. Wir erinnern uns etwa an das 2005 erschienene Album „Noah’s Ark“, dessen Frontseite ein geschmackloser Einhorn-Gang-Bang, bei dem sich eines der armen Tiere gleich noch die Seele aus dem Leib kotzt, zierte. Auch die Gestaltung des aktuellen LPs „Grey Oceans“ ist missraten. Diesmal nicht etwa wegen dem Sujet, sondern wegen der Umsetzung. Umso fragwürdiger ist es also, wieso uns die beiden Schwestern gleich mit zwei Covers – je eins für CD und Vinyl – beglücken.

Nun, es spricht eindeutig für die Marke CocoRosie, wenn nicht einmal solch üble Hüllen abschrecken. Ein Blick dahinter wird dann aber auch belohnt: Die Band versteht es, Popcornmaschine mit indischen Flöten, Klängen aus der Natur, Opern- und auch Sprechgesang, Kinderspielzeuge, Harfe oder Föhn zu kombinieren. Dies haben sie auf den drei bereits veröffentlichten Alben eindrücklich bewiesen. „Grey Oceans“ klingt im Vergleich mit den Vorgängern schon fast konservativ – was aber in CocoRosies Fall längst nicht langweilig bedeutet! Markant ist in nahezu allen Stücken das Klavier, eingespielt vom Jazz-Pianisten Gael Rakotondrabe, der auch bei der Komposition der Songs mithalf. Die Eröffnungsnummer „Trinity’s Crying“ klingt nach einer Hexenzeremonie im Wald.

Hopscotch“ macht dann eher Bock auf eine Kindergeburtstagsfeier mit Kuchen und Clown. Bei „Fairy Paradise“ gesellt sich zum gewohnten CocoRosie-Repertoire ein pumpender Beat dazu, der den Track auch für den Dancefloor interessant macht. Höhepunkt der Platte ist der eher ruhige Ohrwurm „Lemonade“. Alles in allem erinnert „Grey Oceans“ irgendwie an eine Party im Freien mit Freunden und einem leicht betrunkenen Harry Potter.

Kurz: CocoRosie steht für zauberhafte, mit kuriosen Instrumenten angereicherte Musik in hässlicher Verpackung. Auch ihre neuste Platte, das bizarr und mysteriös klingende Album „Grey Oceans“, passt in dieses Muster.

CocoRosies “Grey Oceans“ ist auf Souterrain Transmissions / Rough Trade erschienen.

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Savas Pascalidis - Nuclear Rawmance erscheint Ende Juni

Category: Music / Reviews

Savas Pascalidis schraubt bereits seit 15 Jahren an den Knöpfen und das ist wörtlich zu verstehen, denn der gebürtige Stuttgarter Sohn griechischer Eltern mag es gerne analog. Sein drittes Album “Nuclear Rawmance” erscheint im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr auf Gigolo, sondern auf seinem eigenen, noch jungen Label Sweatshop , das bereits mit seinem ersten Release “Deep Inside Your Eyes” einen schwitzig-euphorischen Tanzflächenknaller gelandet hat.

“Nuclear Rawmance” klingt im positiven Sinne nach einem organischen Maschinenpark, der sich nicht um Konventionen schert und mischt was gefällt. Dubbiger Techno hat genauso seinen Platz wie House, und mit House ist House gemeint; nicht die momentan so häufig vorgefundene Belanglosigkeit in Form von lieblosem Laptop-Geschrabbel, die mit unausgegorenen und wenig nachhaltigen Produktionen die Neuveröffentlichungen dominiert.

“Nuclear Rawmance” erscheint am 24. Juni auf Sweatshop.

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Rückblick: Electronic Beats presents Soundcity 2010

Category: Events / Music / Reviews

Eine ganze Stadt war auf den Beinen als am Freitag dem 16.April die Soundcity 2010 über die Bühne ging. 12 Clubs in ganz Innsbruck standen dem Besucher offen, und das alles nur mit einem Ticket.

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Der Vulkan Eyjafjalla sorgte schon vor Beginn der Veranstaltung für Aufregung, denn bekanntlich war einfach kein Flug zu bekommen, auch für die Stars der Soundcity nicht. Leider vergeblich versuchte es der Headliner der Electronic Beats Lounge in den Stadtsaal nach Innsbruck zu kommen. Die Filthy Dukes saßen in London fest. Sogar die Strapazen einer 13 stündigen Reise mit dem Auto hätte sie auf sich genommen, doch dann war kein Platz mehr auf der Fähre. Ebenfalls absagen mussten Fra Diavolo und The Hacker.

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Doch davon liesen sich tausende Besucher nicht beiendrucken. Schon beim ersten Act, der Grazer Band Phonix war die Stimmung im Stadtsaal bestens. Beim Bandportal Supported By hatte sich das Duo beworben und so den Opening Slot sichern können. Auch der Phonix Hit “Frustschutzmittel” war in Innsbruck das Highlight ihres Sets.

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Nur eine Straße weiter, im Treibhaus waren die Sofa Surfers zugange. Wolfgang Frisch, Markus Kienzl, Michael Holzgruber und Wolfgang Schlögl präsentierten ihr neues Album „Blindside“.

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Christopher Just war nicht nur als DJ gebucht, sonder hielt am Nachmittag auch einen Workshop ab. In knapp 3 Stunden erzählte der in New York lebende Künstler aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz und über die Arbeit am hoffentlich bald erscheinenden neuen Album zusammen mit Mel Merio.

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Durch die Absage der Filthy Dukes war Madita plötzlich Headliner. Diese Aufgabe meisterte die Wienerin jedoch mit Bravur. Warme Electro-Disco-Klänge erfüllten den zum Bersten vollen Stadtsaal und machten den abgesagten Headliner vergessen. DJ Schön packte danach die Hits aus, und ließ die gut 1000 Anwesenden abtanzen.

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Im Stadtcafé, wo vor gut einem Jahr das Electronic Beats Live Special mit Modeselektor und James Yuill stattfand, war an diesem Abend die Berliner Vorzeige Band Jahcoozi zu Gast. Das neue Album des Trios rund um Sasha Perera, namens “Barefoot Wanderer” steht ab sofort in den Läden und wusste auch Live zu begeistern.

soundcity_jahcoozi

Wir freuen uns schon auf die Soundcity im kommenden Jahr.

soundcity.at

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Trackback: Videorückblick: Soundcity 2010 presented by Electronic Beats - electronicbeats blog

[...] Innsbruck ein guter Boden für ein Party-Wochenende ist, zeigt uns die Soundcity presented by Electronic Beats jedes Jahr auf’s Neue. Obwohl die Soundcity 2010 am 16. April ein Opfer der Asche-Wolke des [...]

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Electronic Beats Magazine - The Transformation Issue 01/10

Category: Downloads / Events / Lifestyle / Music / Reviews

Der Frühling steht vor der Tür und die neue Ausgabe des Electronic Beats Magazinesdreht sich ganz um Neuanfänge: von der Neuerfindung im Kleinen bis zur ganz großen Metamorphose. Die lebenden Kunstwerke Gilbert & George erzählen Anekdoten, wir beschäftigen uns mit Hot Chip und präsentieren eine Insider-Story zu Four Tets aktuellem Album “There Is Love in You”.

Zusätzlich gibt es ein Feature über das faszinierend-skurrile Konzept der Kryonik; ein weiteres mit dem Titel Road To Ruggedman widmet sich der Welt der Mode.

In Zusammenarbeit mit über einem Dutzend internationaler Designer, Fotografen und Illustratoren haben wir uns dem Überthema “Transformation und Metamorphose” visuell genähert. Der Travel Guide führt uns in dieser Ausgabe in die griechische HauptstadtAthen, ein musikgeschichtlicher Ausflug beschäftigt sich mit Northern Soul aus UK und um die Berliner Fashion Week kamen auch wir nicht herum. Ein fotografierter Blick hinter die Kulissen gibt Aufschluss über die Arbeit jenseits der glänzenden Oberfläche.

Wie immer liegt das Electronic Beats Magazine in euren favorisierten Cafés, Bars und Plattenläden aus. Ihr könnt es jedoch auch bei uns im Shop bestellen.

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