Rüben sind zum Stampfen da! - Electronic Beats Östereich

Rüben sind zum Stampfen da!

Fotos: Karo Pernegger

Was passiert, wenn man versucht, einen Techno-Rave im tiefsten Kärnten zu veranstalten? Genau das, was man sich erwartet: Es wird wild!
Am Samstag ging Crowd & Rüben in die zweite Runde und zwar mit einem Ausrufezeichen. Am Pyramidenkogel, vor der eindrucksvollen Kulisse des Wörthersees, lieferte Pleasurekraft einmal mehr ab, wofür man ihn seit knapp 10 Jahren kennt: Mitreißenden, hochwertigen Techno-Sound.

Der Wörthersee entpuppte sich als ideale Location für Crowd & Rüben #2. Bäuerliches Ambiente mit einem Hauch von Beverly Hills. Eigentlich nicht sonderlich für ihre Rave-Kultur bekannt, kamen die Menschen aus der Umgebung dennoch zahlreich und vor allem motiviert.

Mit Kaiserwetter im Gepäck starteten unsere Local-Heroes Mighty Mottl und Robert Stahl mit einem Set, das so nach vorne trieb, dass selbst die Touristen, die eigentlich nur für die Aussicht auf den Pyramidenkogel gestiegen waren, es schwer hatten, die Füße still zu halten.
E. Royal knüpfte nahtlos an und führte die sich immer weiter füllende Party-Crowd in den frühen Abend. Crazy Sonic legte dann richtig los und versetzte die Menge mit einem etwas härteren Techno-Set in Rave-Stimmung. Mit einem ihrer Signature- Live-Sets stimmten Austrian Apparel anschließend etwas weichere Klänge an.

Als Pleasurekraft schließlich vor der Szenerie des goldroten Sonnenuntergangs loslegte, war es um die Menge geschehen. Es gab kein Halten mehr. Hände flogen in die Luft, der durch das Tanzen aufgewirbelte Staub bildete kleine Wolken und die ein oder andere innige Umarmung war zu beobachten. Selbst die Gewitterwarnung kurz vor Ende des Sets wurde tanzend ignoriert und in strömendem Regen dann vollends eskaliert. Ob alt oder jung, Mann oder Frau, Kärntner oder Tourist – alle waren für diesen einen Moment vereint und gemeinsam verloren im Sound.

Um es mit den Worten von Local Alex zu sagen, der uns nach dem letzten Track triefend nass, völlig erschöpft und mit leuchtenden Augen in die Arme fiel: „Sauguad woas!“