Summer is over! - Electronic Beats Österreich

Summer is over!

Was bleibt ist die Erinnerung an die Crowd und jede Menge Rüben.

Das war’s! Schluss, aus und vorbei. Der Sommer ist zu Ende und Crowd & Rüben hat mit den letzten Sonnenstrahlen am vergangenen Wochenende sein glorreiches Finale gefeiert. Wer hätte gedacht, dass unser Experiment Techno-Parties an Orten zu feiern, die sonst nur für weite Felder, hohe Berge und Musikantstadl bekannt sind, so einen Anklang findet? Vorurteile sind also da, um entkräftet zu werden. Auf dem Land hat man doch etwas übrig für urbane Kultur. Und was bedeutet urban im Zusammenhang mit Techno überhaupt? Techno ist, wie Crowd & Rüben den Sommer über gezeigt hat, universal!

Das dachten sich wohl auch die vielen feierwütigen Menschen, die am Samstag gut gelaunt das Gelände des Schloss Schöngrabern in Unterwaltersdorf betraten. Mit seiner schönen, majestätischen und leicht baufälligen Ästhetik, sorgte die Location für staunende Gesichter und das ein oder andere „Ohhh“. 

Ziemlich schnell wurde aber seitens Jax ’n’ Tate klar gestellt: Hier wird heute nicht gestaunt, sondern getanzt! Das Set, bestehend aus harten Bässen und der schönen Singstimme von Tate, bot den immer zahlreicher erscheinenden Menschen genug Zeit, um sich aufzuwärmen. 

Nach eineinhalb Stunden übernahm Anemona das Ruder und spielte bei ihrem Livestream-Debüt ein Mischmasch aus House und Technotracks, die die Menge in erwartungsvoller Stimmung in Richtung Abend blicken ließ. 

Als unser Local-Hero Wolfram die Decks übernahm, konnte sich der eine oder andere schon denken was der Crowd, dem Schloss und aufgrund der Lautstärke ganz Unterwaltersdorf nun blühte, nämlich geballte Discopower. Wolfram spielte Hit an Hit und veranlasste die aufblühende Menge bei so manchem Klassiker laut mitzusingen. Die perfekte Stimmungs-Vorlage also für den Mainact Bicep!

Dann war es endlich soweit. Die beiden sympathischen Briten Matt McBriar und Andy Ferguson aka. Bicep betraten die Bühne. Und wohl selbst ein bisschen überrascht von der Energie, die von der Crowd vor und um sie ausging, fingen sie an, dem Publikum ein Set der Extraklasse zu servieren. Mit einer Mischung aus klangvollen Synths und harten Bässen versetzten sie die Menge, die mittlerweile schon in ein großes Ganzes verschwommen zu sein schien, in völlige Ekstase. 

Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der wieder einmal gezeigt hat, dass Musik wirklich eines außergewöhnlich gut kann und das ist: Menschen miteinander zu verbinden. Wer weiß, wo uns die Kraft der Musik wohl nächstes Jahr so hinführt. Man darf gespannt sein.