Vier lange Jahre sind seit Johannes Heils Album “Freaks R Us” auf Playhouse vergangen. In der Zwischenzeit hat er zwar das Produzieren nicht eingestellt, aber die Zahl der Veröffentlichungen stand dennoch dem momentan noch immer andauernden Trend gegenüber, durch einen immensen Output Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
An dieser Stelle könnte man durchaus die Phrasen dreschen und von Qualität statt Quantität sprechen, denn mit seinem Ende August auf Cocoon erscheinenden Albun “Loving” istHeil ein gradliniges und konsistentes Album gelungen, das sich vom technoiden Vorgänger recht deutlich unterscheidet ohne die Tanzbarkeit als roten Faden in Frage zu stellen.
Dabei bleibt er seinem eigenen musikalischen Ansatz treu, bewegt sich nach eigenen Angaben zwischen “den Ursprüngen der elektronischen Tanzmusik zwischen Modern Detroit, Hightech-Soul und House”, greift jedoch aktuelle Tendenzen wie die Hinwendung zu Deepness und einer gewissen Verspieltheit auf und integriert so die moderne elektronische Tanzmusik als Referenz in sein musikalisches Gesamtkunstwerk. Wie zu erwarten ein brillant produziertes Album des Hessen.
“Loving” erscheint am 30. August auf Cocoon.
Tracklist:
1 Hallelujah
2 All Is One
3 The Ace
4 Seeded
5 To The Groove
6 Big City Nights
7 Glockenspiel
8 Freedom Of Heart
9 A Holo Static
10 Twentythree


EB - Österreich






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