Tag
Wien

Bene The Driver

Category: Lifestyle / Music

Koze

Seit dem Ende der 80er Jahre hat sich das technoide Nachtleben in großem Maße professionalisiert. Viele Clubs sind längst mittelständische Unternehmen und Top-DJs bekommen Gagen, die sie zu Spitzenverdienern macht. Doch damit ein Clubbetrieb läuft, bedarf es nicht nur der Plattendreher, dem Thekenpersonal und charismatischer Türsteher, sondern irgendwie müssen die DJs ja auch vom Hotel oder Flughafen in den Club kommen und betreut werden.

Superpitcher

Benedek Nagy aka Bene aus Wien fiel uns auf, weil er auf Facebook ganz wunderbare Momentaufnahmen mit seinen Fahrgästen präsentiert. Uns hat er erzählt, wie es dazu kam, dass ziemlich oft DJs und Produzenten in seinem Taxi sitzen:

„Ich bin ein stinknormaler Taxilenker, aber Wien ist klein und die Szene überschaubar und so kam es, dass die Leute, die um mich herum sich damit beschäftigen, heute DJs und Veranstalter sind. Voller Eifer für die Karriere haben sie jedoch vergessen einen Führerschein zu machen… So führte eines zum anderen und es hat sich schnell herumgesprochen, dass es jemanden Verlässliches gibt, der einem diesen Teil des Abends abnimmt.“



Jahcoozi

Also fährt Bene unter der Woche ganz regulär Taxi und sorgt des Wochenendes dafür, dass die Musikmacher rechtzeitig vor ihrem Publikum stehen, geht mit ihnen Essen oder begleitet sie zu Interviews:

„Den Großteil der Musiker, die ich gefahren habe, höre ich selber, aber nicht aktiv. Das heißt, wir haben hier das Glück in Wien von zwei anspruchsvollen Radiosendern beschallt zu werden (FM4 und superfly!) und da ich sie sehr viel höre, bekomme ich viel mit. Es finden aber fast nie Gespräche über die Musik oder Produktionen statt, die führen sie ja schon in Backstageräumen und Studios. Allein die Jungs von Laserkraft 3D hab ich ausgequetscht, weil ich einfach das Video so genial finde und mich es interessiert hat wie es zustande gekommen ist.“

Shinedoe

Moodymann

Da natürlich auch im Clubbetrieb nicht immer alles ganz reibungslos abläuft, Promoter mitunter verpeilt sind oder Flüge verspätet ankommen, fungiert Bene auch als Puffer:

„Wenn zum Beispiel irgendwelche Künstler angepisst aus Flieger steigen und mich beginnen anzumachen, sage ich meist: ‚Ihr könnt mich weiterhin anschreien, aber das Problem wird hier nicht gelöst werden. Sorry! Aber wir können auch eine angenehme Zeit verbringen, ich erzähl euch unterwegs was von der Stadt und wenn wir den Promoter dann treffen, machen wir ihn gemeinsam fertig!’ Das beruhigt sie meistens. Und der Veranstalter kriegt es nicht mit den geballten Emotionen zu tun.“

Jennifer Cardini

Negative Erlebnisse gibt es kaum, die meisten Künstler beschreibt Bene als umgänglich:

„Guru von Jazzmatazz, Afura und Jeru The Damaja zu treffen, waren wirklich sehr angenehme Erfahrungen für mich. Rob Birch von den Stereo MCs, der 40 Minuten auf mich am Flughafen warten musste und nachher sah, dass die Autobahn wegen eines Unfalls gesperrt war, meinte nur: ‚Kein großes Ding! Gott sei Dank warst du nicht selbst in den Unfall verwickelt.’ Planet Asia begann vor seinem Auftritt noch im Auto zu freestylen und meinte, dass er noch ein wenig bleiben möchte. Allein bei den US-Rappern kommen manchmal Starallüren auf, welche sie dann doch ablegen, vermutlich wegen meiner unkomplizierten Art. Mit vielen habe ich mich auch, soweit es Facebook zulässt angefreundet, oder bin zumindest in Kontakt.“

Jeru the Damaja

Raekwon

Da Bene qua Profession ein ausgemachter Radio-Experte ist, hier seine Tipps:

Auf FM4:
Gilles Peterson’s Worldwide Show
Solid Steel Radio Show
Davidecks
Digital Konfusion
Tribe Vibes
Reality Check

Auf Superfly:
The Loud Minority Radio Show
Message Radio Show
Joja’s Nightedit

share| print| comments (0) close
write a comment

Bookmarks

Link

Das UAF2010 als Stream auf Play.fm

Category: Music

Die meisten Besucher des Eristoff Tracks Urban Art Forms Festivals 2010 presented by Electronic Beats in Wiesen dürften sich mittlerweile erholte haben. Drei Tage lang wurde mit Stars wie Boys Noize, Digitalsim, Japanese Popstars oder John B gefeiert. Jetzt könnt ihr euch das UAF 2010 ins Wohnzimmer holen, denn Play.fm hat auf „record“ gedrückt und so ziemlich alles vom heurigen UAF mitgeschnitten.

Rückblick auf das Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival 2010 presented by Electronic Beats

Category: Music / Reviews

Lang hat es gedauert, bis der Sommer sich in Österreich hat blicken lassen. Doch rechtzeitig zum Beginn des Eristoff Tracks Urban Art Forms presented by Electronic Beats von 3. - 6. Juni in Wiesen stiegen die Temperaturen und bescherten uns ein Wochenende voller Musik, Party und Sonne.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Star des Festivals waren die Visuals. Unzählige LCD-Videowände, Würfelelemente und massig Laser setzten an diesem Wochenende einen neuen Maßstab, der auch ausserhalb Österreichs ganz vorne mitspielt.

Aber auch Musik wurde geboten. Am ersten Tag gingen Acts wie Armand van Helden und Digitalism zu Werke. Der Amerikaner spielte am frühen Freitag Abend ein Potpourri aus Hits der letzten drei Jahrzehnte, die zwei Herrschaften Jens Moelle und İsmail Tüfekçi von Digitalism bretterten danach sicherlich das beste Set des Abends in den Staub des Festivalgeländes in Wiesen. Harte und treibende Beats, ohne dabei die Melodie zu vergessen: Das war das Erfolgsrezept an diesem Abend.

ruckblick-auf-das-eristoff-tracks-urban-art-forms-festival-2010-presented-by-electronic-beats4

Viele im Publikum waren aber wegen einem Künstler aus Frankreich gekommen. David Guetta, der vieldiskutierte und im Vorfeld sehr strittige Headliner des ersten Tages, bescherte beste Stimmung, wenn auch sein Set für manch einen eher gewöhnungsbedürftig war. Dem Großteil des Publikums hat es gefallen. Auf der Red Bull Music Academy Stage am Beginn des Campinggeländes tanzte in der Zwischenzeit die Party-Meute zu Klängen heimischer Künstler wie Clara Moto oder Patrick Pulsinger ab. Nachdem der Chart-Stürmer die Mainstage wieder freigegeben hatte, übernahm Alexander Ridha alias Boys Noize das Ruder. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über und machte den Freitag zu einem perfekten Start in das Festivalwochenende.

ruckblick-auf-das-eristoff-tracks-urban-art-forms-festival-2010-presented-by-electronic-beats3

Am Samstag war das erste Highlight nicht auf der Mainstage zu finden, sondern nebenan auf der Drum’n'Bass-Stage. Denn John B, der Mann der auch im Vorfeld die sehr zu empfehlende UAF Klangbilder 2 gemixt hat, brachte mit den für ihn typischen Sound die Erdbeergemeinde Wiesen in Schwung. Ein eingestreuter Depeche-Mode-Remix wurde von der tanzenden Menge frenetisch gefeiert. Pop meets Drum’n'Bass – sehr nett.

ruckblick-auf-das-eristoff-tracks-urban-art-forms-festival-2010-presented-by-electronic-beats5

Auf der Mainstage war zur gleichen Zeit Carl Craig routiniert zugange, ehe der deutsche Technopapst Sven Väth seine Messe zelebrierte. Knackige Technobretter, zeitlos wie auch der Dramaturgie-Bogen. Wer es bis dato nicht wußte: Sven Väth ist nicht nur ein guter Entertainer, sonder auch ein richtig guter DJ. Das Hamburger DJ-Duo Moonbootica setzte danach seinen Arbeitsauftrag perfekt um und packte den Hit-Wurlitzer aus. Hits! Hits! Hits! am laufenden Band.

eristoff-tracks-urban-art-forms-festival-2010-presented-by-electronic-beats3

Bevor die Sonne aufging, übergaben Moonbootica an Kollegen Stephan Bodzin, der die Mainstage an diesem Wochenende ein letztes Mal beschallen sollte.

ruckblick-auf-das-eristoff-tracks-urban-art-forms-festival-2010-presented-by-electronic-beats1

Für die wirklich konditionell starken Besucher gab es dann ab Sonntag Mittag in der Wiener Pratersauna einen Nachschlag in Form der Aftershow-Party. Mit am Start waren Sebastian Leger und Moguai, der sich für die andere Festival-CD, die Urban Art Forms Klangbilder 1 verantwortlich zeigt.

Ein perfekter Abschluss, denn was könnte das größte Festival für elektronische Musik in Österreich besser beenden als ein sonniger Nachmittag am Pool der Pratersauna. Danke UAF, schön war’s. Bis nächstes Jahr!

share| print| comments (0) close
write a comment

Bookmarks

Link

Gewinne Tickets für die UAF-Aftershow-Party mit Stephan Bodzin und Moguai

Category: Events / Music

Nur noch wenige Tage, dann geht das Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival presented by Electronic Beats am Festival Gelände Wiesen über die Bühne. Festivalpässe haben wir ja hier und hier an euch bereits verlost, doch damit noch lange nicht genug. Denn auch diesmal gilt das Motto: nach der Party ist vor der Party - und so steht nur einen Tag nach dem UAF-Festival auch gleich die Aftershow-Party auf dem Programm. Wir haben Gästelistenplätze für euch!

Das Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival presented by Electronic Beats vom 3. – 6. Juni kann sich mit unzähligen Größen der Elektroszene schmücken: Armand van Helden, Sven Väth, David Guetta, Digitalism, Boys Noize, Moonbootica, um nur einige aufzuzählen.

So ist es auch kein Wunder, dass die offizielle Aftershow-Party am Sonntag, dem 6.Juni in der Pratersauna ebenfalls mit zwei Hochkarätern besetzt ist. Stephan Bodzin und Moguai werden die wirklich fitten Festival-Besucher in die neue Woche bringen.

UAF - After Show Party
Sonntag 6. Juni - Pratersauna Wien
mit Stephan Bodzin, Moguai u.v.m.
Gratis Eintritt für alle mit einem gültigen UAF-Festival-Ticket!

Gewinnspiel:
Für alle, die leider nicht am UAF mit dabei sein können, haben wir 1×2 Gästelistenplätze. Wer gewinnen will, sendet einfach eine Mail mit Betreff: „uaf-aftershow“ an lukas@electronicbeats.net. Einsendeschluss ist Donnerstag, 3. Juni um 19Uhr. Viel Glück!

share| print| comments (0) close
write a comment

Bookmarks

Link

Bunny Lake im Interview

Category: Music

Wir haben mit Suzy On The Rocks und Christian Fuchs von Bunny Lake über ihr neues Album The Beautiful Fall gesprochen.

Eure Single “1994″ wird auf Ö3 wie auch auf FM4 gespielt. Ist diese Gradwanderung kalkuliert oder schlichter Zufall?

Suzy On The Rocks: Kalkuliert ist überhaupt gar nichts, des wäre ja ganz schlimm. Das Produkt passt, auch zu unserer Überraschung. Aber irgendwie ist doch gut, wenn es überall gespielt wird.

Das Video zu „1994“ habt ihr in London aufgenommen…

Suzy On The Rocks: Wenn man in Österreich sitzt, findet man es natürlich wesentlich aufregender, ein Video in London zu drehen, als in Wien.

Absurderweise ist es schon Tradition geworden, das erste Video im Ausland zu drehen - obwohl eigentlich nie Kohle dafür da ist. Wir haben unser erstes Video überhaupt in New York gedreht und dann gleich eins in Berlin. Dieses Mal ist es halt London geworden. Es hat natürlich sehr viel mit den Regisseuren zu tun. Die Infrastruktur, die denen in London einfach zur Verfügung gestanden ist und die uns in Wien nicht zur Verfügung gestanden wäre. Sei es die Kamera, das Licht, die Location und so weiter. Deswegen: London.

Es wirkt so, als hätte Bunny Lake im Ausland mehr Anerkennung bekommen, als hierzulande. Nun habt ihr doch einen Amadeus Award in der Kategorie “Electronic/Dance” bekommen. Muss man erst in der Ferne Erfolg haben, um in Heimat anerkannt zu werden?

Christian Fuchs: Ich glaube, dass das auch damit zu tun hat, dass es in Österreich gar nicht so eine große Szene für die Musik gibt, die wir machen oder gemacht haben. Wir sind jahrelang quasi als Missionare durchs Land getourt. Wir haben wirklich überall gespielt in Österreich, in den kleinsten Städten und Dörfern und dieser Sound war für die Leute lange Zeit irrsinnig neu, es gab auch keine andere Band in der Richtung. Im Ausland war dieser Sound einfach nicht neu sondern der Status quo. Durch den Amadeus haben wir dann eine Anerkennung bekommen, vor allem von Seiten des Publikums, die für uns sehr wichtig war. Es gibt wahrscheinlich immer noch einige Kritiker, die nicht viel mit Bunny Lake anfangen können, weil sie auch 2010 noch nicht an diesen Sound angeschlossen haben, aber diese Publikumswürdigung hat uns schon sehr gefreut.

Suzy On The Rocks: Der Amadeus steht bei mir zu Hause. Es ist jetzt aber nicht so, dass ich in der Früh hingehe, Ihn dreimal küsse und fünf Verneigungen mache und mich deshalb den ganzen Tag so super freue. Wir haben uns natürlich schon wahnsinnig bei der Nominierung gefreut, aber es relativiert sich natürlich. Das ist eine neue Kategorie gewesen, die schon Sinn gemacht hat, das Wichtigste war aber, dass es durch Publikumsvoting entstanden ist.

Jedes Album erzählt eine Geschichte, welche steckt hinter The Beautiful Fall?

Christian Fuchs: Die Geschichte vom Beginn einer Nacht und dem Ende einer Nacht und am nächsten Tag das Aufwachen – irgendwo, wo man vielleicht nicht weiß, wo man ist. Die Geschichte haben wir schon bei unserem letzten Album erzählt und das erste Album hat sogar The Late Night Tapes geheißen.

Suzy On The Rocks: Das jetzige Album knüpft vielleicht am Aufwachen am nächsten Tag in der Früh an. Das erste Album, The Late Night Tapes, war definitiv Nacht, das zweite, The Church of Bunny Lake, war schon eine Mischung aus euphorischer Nacht, depressiver Nacht und Morgen und das ist jetzt vielleicht eher der euphorische Morgen, wo man alles überlebt hat, alles gut gegangen ist und eigentlich eh alles super ist; mehr oder weniger - mit Abstrichen.

bunny1

Wie schwierig war es denn, ein Pop-Album zu produzieren? Es ist ja doch ein sehr schmaler Grad zwischen einer Platte fürs Radio und clubtauglichen Live-Nummern.

Suzy On The Rocks: Wir sind ja nicht ins Studio gegangen und haben gesagt, „Wir produzieren jetzt ein Popalbum“, sondern wir haben im Studio relativ schnell festgestellt, dass es in eine Richtung geht, die für unsere Verhältnisse irrsinnig poppig ist. Beim „Into the Future“, eine der poppigeren Nummern des Albums, sind wir am Abend aus dem Studio ins Hotel gegangen, haben uns angeschaut und gesagt: „He Oida, des wird a Songcontest-Version, die wir da komponiert haben.“ Also uns ist es jetzt schon so poppig vorgekommen, dass wir geglaubt haben, wir sind jetzt eher in eine Schlager- als in eine Poprichtung gegangen. Aber wie wir es uns am nächsten Tag in der Früh noch einmal angehört haben, hat es dann schon Sinn gemacht. Es ist jetzt ja nicht so, dass wir sagen: „Ja, uns interessiert alles andere nicht mehr, wir machen jetzt nur noch ganz poppige Sachen und wir wollen jetzt irgendwie ins Kommerzradio.“

Christian Fuchs: Ich glaube, man muss Pop auch als Herausforderung sehen. Pop ist für viele ein bad word. Das ist aber überhaupt nicht unser Popbegriff. Man kann das auch mit Themen unterwandern, wie zum Beispiel in einem Film, der an der Oberfläche leichter zugänglich ist als irgendein Avantgarde-Werk, aber unter der Oberfläche trotzdem brodelt. Das ist viel spannender, bestimmte oder intensive Themen in den Pop reinzubringen und zu präsentieren als so in-your-face, wie man es eh kennt aus bestimmten Rock- oder anderen Musikrichtungen. Wenn ich an Pop denke, dann denke ich nicht an, ich weiß nicht… ich will die Namen jetzt gar nicht nennen, die so in den Charts herumschwirren, ich denke eher an Bands wie New Order oder so, oder auch an einen David Bowie in den 70er-Jahren. Aber auch eine Madonna oder solche Leute haben über Jahrzehnte Pop gemacht, der ganz andere Ansprüche hat; unsere Ansprüche sind jetzt aber nicht in der Nähe einer Madonna, sondern die kommen eher aus einem Indiebereich und da gibt es ja auch unzählige Menschen, die diesen Spagat hin bekommen haben.

Die österreichische Musikwelt ist ja eher eine kleinere, war Bunny Lake immer schon eine Band, die in die weite Welt hinaus wollte?

Christian Fuchs: Wir waren immer schon eine Band, die in die Welt geschaut hat, in Österreich gibt es fast nichts, außer Falco, denn wir aufgegriffen haben; es gibt vielleicht zwei, drei andere, auf die man sich beziehen könnte. Österreich hat keine Rock’n'Roll-Tradition. Als jemand wie Bunny Lake kann man sich vielleicht auf die Discotradition, auf jemanden wie Ganymed, Falco und Supermäx beziehen. Im Rock’n'Roll-Bereich schaut es halt schlecht aus. Auch derzeit: die paar Bands, die mit uns in einer vagen ähnlichen Richtung angefangen haben, gibt es nicht mehr. Insofern schaut man natürlich schon in die Welt, aber ohne jetzt einen Sound zu kopieren, sondern es fließen einfach verschiedene Dinge ein.

Wie ist denn das Bandgefüge bei Bunny Lake? Pickt ihr die ganze Zeit aufeinander oder sagt ihr: „Wir sehen uns auf Konzerten und alle Jahre im Studio“?

Suzy On The Rocks: Wir sind schon Freunde, teilweise auch enge Freunde. Nach Reisen ist es natürlich etwas anderes. Wir sind alle froh, wenn wir ein Wochenende unterwegs waren und wissen: Ok, es ist jetzt mal eine Woche Ruhe. Es ist jetzt nicht so, dass wir froh sind, wenn wir uns ganz, ganz lange nicht sehen würden, sowie bei Metallica. So ist es noch nicht. Wir sitzen auch bei Zugfahrten nebeneinander.

bunnylake.net

share| print| comments (0) close
write a comment

Bookmarks

Link

Gewinne VIP-Tickets für das Eristoff Tracks Urban Art Forms presented by Electronic Beats!

Category: Events / Music

Das Eristoff Tracks Urban Art Forms presented by Electronic Beats am Festival-Gelände Wiesen geht ins sechste Jahr und freut sich vom 3. – 6. Juni Stars wie Armand van Helden, Sven Väth, David Guetta, Digitalism, Boys Noize, Moonbootica und viele mehr begrüßen zu können. Wir verlosen ein Festival-Package der Extraklasse, mit VIP-Festivalpässen, Zelt und Frühstück!

Wie auch schon in den letzten Jahren wird die beschauliche Gemeinde Wiesen im Burgenland für drei Tage zum Mittelpunkt der europäischen Elektroszene. Dem Team rund um Veranstalter Christian Lakatos ist es gelungen, eine Ansammlung von internationalen Weltstars nach Österreich zu lotsen.

In der ersten Reihe tummeln sich diesmal Namen wie: Armand van Helden, der erst im vergangen Jahr zusammen mit Dizzee Rascal den Sommerhit „Bonkers“ beisteuerte. Der deutsche Techno-Papst Sven Väth ist ebenso mit von der Partie, wie auch der polarisierende David Guetta, Carl Cox, Boys Noize, Carl Craig, Luciano, Sebastian Leger u.v.m.

Wir verlosen zwei Rundum-Sorglos-Pakete für das Eristoff Tracks Urban Art Forms presented by Electronic Beats vom 3. – 6. Juni in Wiesen. Die Gewinner dürfen sich jeweils auf ein Rundum-Sorglos-Package freuen, das jeweils folgende Gewinne enthält:

- 2 VIP-Festivalpässe
- 1 x 2-Mann-Zelt inkl. Schlafsack und Schlafmatten zur Verfügung gestellt von Sports Experts
- Frühstücksservice von Electronic Beats

Um teilzunehmen, schick bitte bis einschliesslich Dienstag, dem 25.05.2010 eine E-Mail mit dem Betreff „uaf“ an win@electronicbeats.net. Deinen Namen und Geburtstag brauchen wir und selbstverständlich die Antwort auf folgende Frage:

Warum musst du aufs UAF 2010?

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück! Das komplette Line-Up findet ihr übrigens hier.

share| print| comments (3) close
technobabe1991

gibt es noch irgendwo anders tickets zu gewinnen?? :)

däni

weiß man schon wer die tickets gewonnen hat, bzw. wann die verlosung stattfinden wird!? :)

Carlos de Brito

Die Gewinner werden morgen vormittag per Mail benachrichtigt. Danke allen für die rege Teilnahme!

write a comment

Bookmarks

Link

Pola Riot feiert Geburtstag - Christoph Prenner im Interview

Category: Events / Music

Seit drei Jahren versorgen uns Christoph Prenner und Klaus Hofer von Pola Riot mit feinsten Parties. Am Samstag dem 1.Mai feiern sie zusammen mit Birdy Nam Nam Geburtstag im Flex. Dies haben wir zum Anlass genommen, um mit Christoph Prenner ein Interview zu führen.

Warum habt ihr angefangen, selbst Partys zu veranstalten?

Christoph Prenner:
Eigentlich war es ganz einfach: ab einem gewissen Zeitpunkt fanden einfach zu wenige Partys statt, die uns selber auch interessiert hätten. Internationale längst relevante Künstler, die eher dem härteren Electro-Techno zuzuordnen sind, hat nach Wien keiner geholt. Also haben wir vor nun mehr als drei Jahren damit angefangen, selber angesagte Acts zu veranstalten. Wir waren schon absolute Anfänger, aber mittlerweile geht es schon ganz gut.

Wie sucht ihr eure Acts aus? Was ist euch wichtig, wenn ihr Acts einladet?

Christoph Prenner: Es ist uns schon wichtig, dass die Acts zum ersten Mal in Wien sind. Wir wollen sozusagen auch ein wenig Pionierarbeit leisten. Das ist mitunter natürlich etwas mühsam, weil in Wien die Blogger-Szene und auch die ganze Medienlandschaft weniger stark ist, als in den Hot-Spots wie London oder Paris. Es ist aber in Deutschland auch nicht viel besser, also dürfen wir uns da auch nicht beklagen.

Ist Wien ein guter Boden, für den Hot New Shit von Morgen?

Christoph Prenner: Jein. Es hat sich in den vergangenen Jahren sicher gebessert. Auch wenn man dann wieder ein wenig konsterniert feststellen muss, dass es offenbar auch oft schon reicht, einmal Kellner im Berghain gewesen zu sein, um hier was zu reißen. In Wien glaubt man oft ja immer noch, dass Berlin der Nabel der Clubwelt ist.

Welcher Gast ist euch besonders in Erinnerung geblieben?

Christoph Prenner: Natürlich unser erster internationaler Act, für den das zugleich das erste internationale Engagement war und der dafür noch selber mit dem Auto angereist ist – aus Italien. Heute rocken besagte Bloody Beetroots, die auch noch ein zweites Mal bei uns waren und denen wir bis heute freundschaftlich verbunden sind, ja durchaus schon die Festival-Massen …

Die haben uns damals, einfach via. Myspace angeschrieben und gefragt, ob wir was wüssten, wo sie in Wien spielen könnten. Wir haben sie dann einfach selber gemacht, es hat auch damals schon super funktioniert.

Hat Wien einen Location-Mangel?

Christoph Prenner: Natürlich können mehr und neue Locations nie schaden. Generell ist die Versorgung momentan aber weit besser als noch vor ein paar Jahren. Mit dem Planetarium und der Pratersauna sind ja zwei starke Locations dazugekommen.

Muss man, über lange Sicht gesehen, als DJ auch eigene Tracks produzieren um weiter zu kommen?

Christoph Prenner: Schaden tut’s sicher nicht – das haben wir auch selber gemerkt: seit wir auch mit eigenen Produktionen präsent sind, werden wir international wahrgenommen und gebucht. Vorher war es eher auf Wien beschränkt. DJs, die ganz ohne eigene Tracks zu fixen Größen werden, findet man doch eher selten.

myspace.com/polariotclub

share| print| comments (0) close
write a comment

Bookmarks

Link

Gewinne Tickets für die Levi’s Colors of Noise Tour

Category: Events / Music

Am 7.Mai kommen SebastiAn, French Horn Rebellion und Jackson in die Wiener Pratersauna. Wir haben Tickets für euch.

Blau war gestern, in diesem Sommer soll das Beinkleid in den Farben Rot, Grün, Rosa oder Weiß glänzen. Wenn die legendären 501 Jeans in neuen bunten Farben erstrahlen, dann setzt Levi‘s alle Hebel in Bewegung um dies groß zu feiern. Der Party-Tross macht neben Zürich, Hamburg, Berlin und München auch am 7.Mai in Wien Station. Ähnlich bunt wie die neuen Jeans ist auch die Musikalische Besetzung des Abends, mit SebastiAn aus dem Hause Ed Banger, das Amerikanische Duo French Horn Rebellion und von Warp Records hat man sich Jackson eingeladen.

Levi’s Colors of Noise Tour
am 7.Mai - Pratersauna Wien
SebastiAn (Ed Banger Rec.)
French Horn Rebellion (live)
Jackson (Warp Rec.)

Wir können 2×2 Tickets an euch weitergeben, was müsst ihr dafür tun?
1, auf unserer Facebook Seite den “iLike-Button” klicken
2, euren Namen an lukas@electronicbeats.net schicken

Einsendeschluss ist Mittwoch 5.Mai 10:00

share| print| comments (1) close
Trackback: French Horn Rebellion - Beaches & Friends - electronicbeats blog

[...] Rahmen der Levi’s Colors Of Noise Tour haben sie auch zuletzt die Pratersauna gerockt. Wer die Chance hat, French Horn Rebellion live zu [...]

write a comment

Bookmarks

Link